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Norwegen 2020

Tag 18: Fahrt nach Dønfoss

Heute verließen wir Geiranger. Wir machten zunächst einen ersten Stopp auf dem Dalsnibba. Dort gibt es eine super Aussichtsplattform, den sogenannten „Geiranger Skywalk“. Dazu muss man eine kostenpflichtige Mautstraße (20 Euro) hochfahren und kann dann aus knapp 1.500 Metern eine geniale Aussicht auf Geiranger bestaunen.

Danach ging es weiter in Richtung Dønfoss. Zwischenstation machten wir an einem See. Dort gab es den letzten verbliebenen Pfannkuchen vom Vortag und einen Kaffee.

Bei der Weiterfahrt bemerkten wir, dass unsere bereits bekannte Meldung zur AdBlue Systemstörung sich verändert hatte. Jetzt lautete die Meldung: „AdBlue Systemstörung: Leistung vermindert“. Auf ebener Straße merkten man von einer Leistungsminderung zwar wenig, allerdings beunruhigte uns diese Meldung nun deutlich mehr. Eine kurze Recherche, wo die nächste Mercedes-Benz Werkstatt war, zeigte aber, dass wir bis Oslo sowieso keine Chance hatten, eine Werkstatt anzufahren. Daher fuhren wir erstmal weiter.

Um ca. 15.30 Uhr kamen wir dann in der Region Dønfoss an. Wir legten nochmal einen Zwischenstopp ein um eine kleinen Spaziergang zu machen. Dieser entpuppte sich allerdings als anstrengende und (zu) waghalsige Wanderung. Wir wanderten den Weg nach oben bis zu einem grandiosen Wasserfall mit herrlich blauem Wasser, fast wie Gletschereis-Bonbons.

Oben angekommen führte der Weg über eine „Steinbrücke“. Dabei handelt es sich um einen riesigen Stein, der über dem Fluss eingeklemmt war. Diese Brücke war noch einfach zu überqueren, allerdings war uns der darauffolgende Anstieg zu gefährlich. Dieser führte steil bergauf und direkt an der Kante zum weit unten verlaufenden Fluss. Somit drehten wir an dieser Stelle wieder um und gingen den Weg einfach zurück.

Die Fahrt führte uns dann weiter, zunächst am Campingplatz Dønfoss vorbei weiter nach Skjag. Dort füllten wir unsere Vorräte nochmal etwas auf, insbesondere Wasser. Dann ging es zurück zum Campingplatz, wo wir uns für die kommenden zwei Tage einquartierten. Nach dem Abendessen machten wir noch einen kleinen Spaziergang am Fluss entlang.

Am späteren Abend schauten dann Martina und Marek bei uns vorbei, die sich eine Hütte am Campingplatz Furuly gemietet hatten. Sie hatten sich dort ein Fahrrad ausgeliehen und sind damit zu uns gekommen. Wir verbrachten bei Rotwein noch einen schönen gemeinsamen Abend.

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